Windows Funktionen aktivieren/deaktivieren leer???

July 23rd, 2010
by Patric Stiffel

Für unsere englischen Freunde zum Gefunden werden: Windows Features fail empty list

Nun ist es hier in der Firma schon zweimal passiert. Ich muss auf einem Windows 7 x64 Rechner den IIS installieren und das geht ja bekanntlich über Windows Funktionen aktivieren/deaktivieren. Beim Aufruf erscheint ein graues leeres Fenster, das sich nach kurzer Zeit weiß färbt und das wars. Keine Anzeige der bereits installierten Windows Funktionen, keine Möglichkeit einer Interaktion.
Vor ein paar Wochen, als es das erste Mal auf einem Clientrechner aufgetaucht ist, bin ich nach dem Microsoft KB 931712 vorgegangen, d.h. man checkt mit sfc.exe /scannow durch, ob alle geschützten Systemdateien in Ordnung sind. Das war beim ersten und auch heute beim zweiten Rechner der Fall. Microsoft meint lapidar, dass man dann eben eine Systemwiederherstellung machen soll oder eben Neuinstallation. Damals hatten wir uns einvernehmlich für eine Neuinstallation entschieden und danach hat das Windows Funktionen Fenster auch wieder funktioniert.
Diesmal wollte ich mich mit dieser Lösung aber nicht zufriedengeben und habe nochmal den allwissenden Mr. Google befragt. Und ich war in der Tat erfolgreich: In einem Blog fand ich die Anleitung zu einer anderen Lösung, die zugegebenermassen ein wenig kompliziert und aufwändig war, aber letztendlich erfolgreich, Juchu!
Man installiert das System Update Readiness Tool von Microsoft, dass wohl auch alle Systemdateien checkt und die Probleme auch rausloggt. Mit diesem Log bewaffnet kann man dann in der Registry sein Unwesen treiben und die problematischen Sachen einfach löschen.
Ausführlich Anleitung in angelsächsisch hier: http://www.raymond.cc/blog/archives/2009/03/06/fix-blank-or-empty-list-in-vista-turn-windows-features-on-or-off-optionalfeaturesexe/

Ach ja: der Fehler tritt wohl so auch bei Vista auf und kann mit der gleichen Lösung behoben werden.

This made my day!

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Windows Domain Controller virtualisieren

July 8th, 2010
by Patric Stiffel

VMWare Converter Services sind eine nette Sache: Einfach mal auf einen Domaincontroller loslassen und schon hat man eine nette Kopie, die man dann unter VMWare Server laufen lassen kann und mit der man dann jede Menge Schweinereien ausprobieren kann.
Aber natürlich in einem abgeschotteten Netz (Host-Only), damit kein Unsinn mit dem echten Netz passiert (Stichwort 2 DCs mit gleichen Namen und GUID, aua aua).
Nun hat ein Host-Only-Netz meistens einen anderen IP-Range, d.h. man muss die IP-Adresse des virtualisierten DCs ändern. Dies wird auch im Netz hinlänglich beschrieben, jedoch ist bei mir immer folgendes Problem aufgetreten: Weil der DC auch gleichzeitig DNS-Server ist (AD-integriert), muss man natürlich jede Menge Einträge aktualisieren (manuell oder per Kommandozeileoperationen).
Und anfangs hat ein nslookup auf den DC auch immer die “neue” IP des DC ausgespuckt, jedoch nach einigen Minuten dann plötzlich wieder die “alte”. Natürlich war die neue IP fest auf das Interface eingetragen und die Einträge im DNS waren auch entsprechend abgeändert. Jedoch wie von Geisterhand war dann im DNS die Einträge für den DC wieder auf die alte Adresse umgeschrieben.
Nachdem ich daran schon fast verzweifelt bin, hat sich herausgestellt, dass ich das Umschreiben der IP von neu auf alt auch durch ein Neustarten des DNS-Services provozieren kann.
Das brachte mich dann auf die Idee, die Registry zu durchsuchen und in der Tat findet man dort unter HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\DNS\Parameters einen Eintrag namens PublishAddresses, der noch auf die alte IP gesetzt war. Und nach dem umbenennen, sind die Geisterhand-Änderungen Geschichte.

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Devotion to duty

February 22nd, 2010
by Patric Stiffel

Ein wieder unglaublich zutreffender Comicstrip der genialen Comicreihe xkcd.

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Ich habe eben mit Scotty telefoniert…

February 9th, 2010
by Patric Stiffel

Ok, der gute Mann ist seit 2005 tot, aber ich hatte definitiv eines seiner geistigen Kinder am Apparat.
Ich war einen VPN-Tunnel von uns zu einem Kunden am auskaspern mit dem Dienstleister des Kunden, der dessen Firewall betreut und konfiguriert. Nachdem ein paar Versuche mit Standardmethoden nicht gefruchtet haben (Stichwort Checkpoint-Firewall), sagte mein Gesprächspartner folgenden Satz (zumindest so ungefähr): “Mmh, es gibt noch eine andere Möglichkeit, die ist aber relativ kompliziert und zeitaufwändig, ich müsste den Firewall-Inspect-Code modifizieren”.
Nach dieser Ankündigung dachte ich, dass der gute Mann sich frühstens am nächsten Tag wieder melden würde, aber er sagte: “Ich rufe sie in einer halben Stunde wieder an!” Paff, das hat gesessen. Ich war dann nicht so schlagfertig, um ihm zu sagen: “Ich gebe ihnen 15 Minuten, (Mr. Scott)”.
Und er hat tatsächlich nach nicht allzulanger Zeit wieder angerufen, allerdings mit der Nachricht, dass dem Kunden diese Modifikation zu heikel sei ;) Schade, hätte gerne gewusst, wie lange er gebraucht hätte (wobei ich nicht beurteilen kann, wieviel Arbeit es wirklich gewesen wäre).

Nachtrag Sternzeit 2010/02/09-15:15: Beim Suchen des Bildes in der Wikipedia habe ich sogar noch was gelernt: Dem guten Scotty fehlte seit dem ersten Weltkrieg der rechte Mittelfinger. Das wurde bei den Filmaufnahmen immer geschickt kaschiert bis auf ein paar Fälle, aber das kann man in der Wikipedia nachlesen…

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Diesmal sind es bloß 147716…

January 5th, 2010
by Patric Stiffel

 147.716 (2009)
-151.523 (2008)
-   3.807

War da doch glatt ein Rückgang bei den Spammails zwischen 2008 und 2009 zu verzeichnen, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Dann rufe ich hiermit mal alle Spammer auf, 2010 wieder richtig auf die Kacke zu hauen, damit das nicht nochmal passiert!

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Internet Explorer ist der falsche Browser!

November 9th, 2009
by Patric Stiffel

Da will man für sein Actionpack, das man ganz im Sinne von Green IT nur noch digital abonniert hat, eine DVD herunterladen und benutzt, wie das sicherlich von Microsoft gewünscht ist, den Internet Explorer (8) dafür und wird dann so enttäuscht… (siehe Screenshot)

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Xerox oder Geheimdienst?

November 3rd, 2009
by Patric Stiffel

Xerox
Wir haben hier in der Firma einen geleasten Xerox-Drucker mit All-inclusive-Service. Das beinhaltet alle Verbrauchsmaterialien. Nun kann man diese Sachen entweder per Telefon bestellen oder auch online.
Nachdem ich das einmal per Telefon gemacht habe und nicht unerhebliche Zeit in der Warteschlange verbracht habe (inklusive Werbung, man könnte ja auch online bestellen), habe ich mich da dann mal angemeldet.
Das hat dann auch bei der Erstbestellung ganz gut geklappt, nur habe ich versäumt, mir das geänderte Passwort zu notieren und nach meinem Urlaub hatte ich es auch tatsächlich vergessen.
Ok, dafür gibt es ja den Link “Passwort vergessen”. Flugs geklickt und die Passwort-Recovery-Frage beantwortet(da geht’s dann schon los) und auf die Mail gewartet. Die trifft dann auch irgendwann (ich schätze nach etwa 2 Stunden) ein. Zwischendurch hatte ich schon meinen Spam-Ordner durchforstet, nichts gefunden und dann mit einem Fehler auf Xerox-Seite gerechnet und die “Passwort vergessen” Prozedur noch einmal durchlaufen.
Als dann die Mail kommt (ca. 1 Stunde nach meinem zweiten Passwort-Reset-Versuch), dass das Passwort zurückgesetzt wurde (wie gesagt, nach ca. 2 Stunden nach dem ersten Versuch) probiere ich das flugs aus, aber es funktioniert nicht. Da dämmert es mir, dass die Mail, die auf meinen ersten Versuch folgen sollte, gar nicht verloren ging, sondern einfach nur “etwas” länger gebraucht hat und das würde auch erklären, warum das Login mit den Daten aus der Mail nicht funktioniert: Ich hatte ja zwischenzeitlich schon wieder ein anderes Passwort generieren lassen!
Ich habe dann geduldig gewartet und in der Tat ist dann wieder 2 Stunden später eine erneute Mail mit neuen Login-Daten eingetroffen. Und mit diesen Daten konnte ich tatsächlich wieder in meinen Account.
Glaubt man jetzt, das Ganze war schon haarsträubend genug, kommt jetzt der Hammer.
Man wird nach einer erfolgreichen Passwort-Rücksetzung und anschließenden Anmeldung mit den temporären Daten direkt zum Ändern des Passworts aufgefordert. Und irgendwie hatte ich bei den Kennwortanforderungen die gleiche Idee für ein Passwort wie vor zwei Wochen, d.h. ich habe exakt das Passwort eingegeben, dass ich vor dem Urlaub benutzt habe und zwischenzeitlich vergessen hatte… warum ich das so genau weiß??? Weil Xerox dieses Passwort mit folgender Fehlermeldung abweist:

Passwort stimmt mit einem der letzten 24 Kennworte überein

Jetzt muss ich doch tatsächlich laut lachen, bin ich denn hier beim Geheimdienst? Ich glaube, nicht mal der führt eine Historie der letzte 25 Passwörter und verweigert Wiederholungen. Unfassbar.

Ach ja: Eine einfach Groß/Kleinschreib-Änderung bei einem Zeichen reicht dann aber aus, um den Mechanismus zu überlisten.

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ACS-77 Part II

October 29th, 2009
by Jan Timm

Nachdem ich ja vor über drei Jahren über den Kauf einer “antiken” ACS-77 Funkuhr berichtete (siehe erstes Posting), ergab sich in den Kommentaren eine Diskussion zwischen ebenfalls Hilfesuchenden und Tippgebern. Ich habe inzwischen mein erstes Exemplar repariert und bei Ebay ein zweites erstanden. Dabei kam ich auch in den Besitz alter Schaltpläne und einer Anleitung zu dem Gerät, ich habe beides mal eingescannt.

Siehe hier: ACS-77-Schaltpläne.pdf und hier: ACS77-Anleitung-1.pdf

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Search: ISDN, Replace: VoIP

August 11th, 2009
by Patric Stiffel

Goodbye ISDN

Nach einem Monat Testbetrieb mit 10 Test-Benutzern, sind wir hier in der Firma auf VoIP umgestiegen. Bisher hingen wir mit ISDN-Telefonen an der Centrex-Anlage eines Providers und waren damit eigentlich recht zufrieden. Einziges Problem war der Aufwand des internen Umzugs eines Mitarbeiters im Gebäude. Bei Wechsel der Etage oder des Flügels musste ein Techniker anrücken, der diesen Umzug physikalisch patchte, das konnten wir nicht selber. Und das brauchte immer Vorlauf. Und da Umzüge durch Teamumbildungen recht häufig stattfinden, war die ganze Sache ziemlich unpraktikabel.
Außerdem waren die Möglichkeiten der Weiterleitung, Voicemail oder ähnliches durch die fremdgesteuerte Telefonanlage doch sehr eingeschränkt.
Auftritt Asterisk. Die open source Telefonieanlage hat mir schon immer in der Nase gesteckt. Nach ein bisschen Marktanalyse habe ich mich für die Komplettdistribution trixbox entschieden. Die installiert ein CentOS als Unterbau und darauf aufbauend einen Asterisk mit der FreePBX-Weboberfläche. Im Endeffekt muss man (fast) nichts an irgendwelchen Konfigurationsdateien verändern, sondern es geht alles über ein Klicki-Bunti-Browser-GUI (für mich als VoIP-Frischling ideal).
An Hardware braucht man für eine so kleine Installation wie wir sie jetzt betreiben nicht viel: ein eigentlich schon ausgemusterter P4 mit 1 GB Hauptspeicher und eine Netzwerkkarte. Punkt. Denn unser Provider hat vorgeschlagen, dass wir uns einfach an sein VoIP-Gateway hängen, so daß wir noch nicht mal eine ISDN/VoIP-Karte im Rechner brauchen. Wir haben also dann eine 2MBit-Anbindung an den Provider gemietet, die ausschliesslich zum Telefonieren verwendet wird. Und die Umsetzung ins Telefonnetz passiert dann beim Provider.
So ist im Falle eines Ausfalls schnell ein Ersatz zu basteln, denn ein handelsüblicher Rechner reicht ja.
Und nachdem die Scharfschaltung eigentlich keinerlei Probleme gebracht hat und seit 3 Wochen erfolgreich läuft, habe ich die ISDN-Hardware dann mal abgebaut und die Anschlüsse gekündigt. Jetzt muss ich nur noch die 35 NTBAs und Kabel dem Provider zurückgeben (siehe Bild) und die ISDN-Telefone bei ebay loswerden.
An Endgeräten haben wir jetzt eigentlich nur 6 “echte” Telefone (von Snom) und der Rest setzt Softphones (meist X-Lite) ein mit verschiedener Hardware (USB-Headset, USB-Handset oder USB-Hörer). Ich selbst benutze das Headset und möchte gar nicht mehr missen, mit freien Händen zu telefonieren.
Die Vorteile im Überblick:

  • “eigene” Telefonanlagenhoheit
  • freie Vergabe von Durchwahlen aus unserem Nummernblock
  • sophisticated Call-Routing
  • Voicemail für alle mit Komfort
  • Klingelgruppen, follow-me, Pickup-Gruppen
  • jeder hat “sein” Telefon, egal an welchem Ort (auch über VPN)
  • Wählen aus Outlook heraus
  • und vieles mehr

Wir hätten das schon viel früher machen sollen…

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Smaller and smaller

August 4th, 2009
by Patric Stiffel



Smaller and smaller

Originally uploaded by Patric Stiffel.


Da war ich dann doch überrascht über den nächsten Evolutionsschritt bei RAM-Bausteinen. Da bestellt man 0815-DDR2-Bausteine und bekommt Riegel, die nur noch halb so groß sind wie gewohnt. Das habe ich gar nicht mitbekommen, dass sich die Form so signifikant geändert hat. Jetzt müssen sie nur noch funktionieren…

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