
Ein wieder unglaublich zutreffender Comicstrip der genialen Comicreihe xkcd.


Ok, der gute Mann ist seit 2005 tot, aber ich hatte definitiv eines seiner geistigen Kinder am Apparat.
Ich war einen VPN-Tunnel von uns zu einem Kunden am auskaspern mit dem Dienstleister des Kunden, der dessen Firewall betreut und konfiguriert. Nachdem ein paar Versuche mit Standardmethoden nicht gefruchtet haben (Stichwort Checkpoint-Firewall), sagte mein Gesprächspartner folgenden Satz (zumindest so ungefähr): “Mmh, es gibt noch eine andere Möglichkeit, die ist aber relativ kompliziert und zeitaufwändig, ich müsste den Firewall-Inspect-Code modifizieren”.
Nach dieser Ankündigung dachte ich, dass der gute Mann sich frühstens am nächsten Tag wieder melden würde, aber er sagte: “Ich rufe sie in einer halben Stunde wieder an!” Paff, das hat gesessen. Ich war dann nicht so schlagfertig, um ihm zu sagen: “Ich gebe ihnen 15 Minuten, (Mr. Scott)”.
Und er hat tatsächlich nach nicht allzulanger Zeit wieder angerufen, allerdings mit der Nachricht, dass dem Kunden diese Modifikation zu heikel sei
Schade, hätte gerne gewusst, wie lange er gebraucht hätte (wobei ich nicht beurteilen kann, wieviel Arbeit es wirklich gewesen wäre).
Nachtrag Sternzeit 2010/02/09-15:15: Beim Suchen des Bildes in der Wikipedia habe ich sogar noch was gelernt: Dem guten Scotty fehlte seit dem ersten Weltkrieg der rechte Mittelfinger. Das wurde bei den Filmaufnahmen immer geschickt kaschiert bis auf ein paar Fälle, aber das kann man in der Wikipedia nachlesen…

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147.716 (2009)
-151.523 (2008)
- 3.807
War da doch glatt ein Rückgang bei den Spammails zwischen 2008 und 2009 zu verzeichnen, es geschehen noch Zeichen und Wunder. Dann rufe ich hiermit mal alle Spammer auf, 2010 wieder richtig auf die Kacke zu hauen, damit das nicht nochmal passiert!

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Da will man für sein Actionpack, das man ganz im Sinne von Green IT nur noch digital abonniert hat, eine DVD herunterladen und benutzt, wie das sicherlich von Microsoft gewünscht ist, den Internet Explorer (8) dafür und wird dann so enttäuscht… (siehe Screenshot)

Tags: Action Pack, Internet Explorer, Microsoft
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Wir haben hier in der Firma einen geleasten Xerox-Drucker mit All-inclusive-Service. Das beinhaltet alle Verbrauchsmaterialien. Nun kann man diese Sachen entweder per Telefon bestellen oder auch online.
Nachdem ich das einmal per Telefon gemacht habe und nicht unerhebliche Zeit in der Warteschlange verbracht habe (inklusive Werbung, man könnte ja auch online bestellen), habe ich mich da dann mal angemeldet.
Das hat dann auch bei der Erstbestellung ganz gut geklappt, nur habe ich versäumt, mir das geänderte Passwort zu notieren und nach meinem Urlaub hatte ich es auch tatsächlich vergessen.
Ok, dafür gibt es ja den Link “Passwort vergessen”. Flugs geklickt und die Passwort-Recovery-Frage beantwortet(da geht’s dann schon los) und auf die Mail gewartet. Die trifft dann auch irgendwann (ich schätze nach etwa 2 Stunden) ein. Zwischendurch hatte ich schon meinen Spam-Ordner durchforstet, nichts gefunden und dann mit einem Fehler auf Xerox-Seite gerechnet und die “Passwort vergessen” Prozedur noch einmal durchlaufen.
Als dann die Mail kommt (ca. 1 Stunde nach meinem zweiten Passwort-Reset-Versuch), dass das Passwort zurückgesetzt wurde (wie gesagt, nach ca. 2 Stunden nach dem ersten Versuch) probiere ich das flugs aus, aber es funktioniert nicht. Da dämmert es mir, dass die Mail, die auf meinen ersten Versuch folgen sollte, gar nicht verloren ging, sondern einfach nur “etwas” länger gebraucht hat und das würde auch erklären, warum das Login mit den Daten aus der Mail nicht funktioniert: Ich hatte ja zwischenzeitlich schon wieder ein anderes Passwort generieren lassen!
Ich habe dann geduldig gewartet und in der Tat ist dann wieder 2 Stunden später eine erneute Mail mit neuen Login-Daten eingetroffen. Und mit diesen Daten konnte ich tatsächlich wieder in meinen Account.
Glaubt man jetzt, das Ganze war schon haarsträubend genug, kommt jetzt der Hammer.
Man wird nach einer erfolgreichen Passwort-Rücksetzung und anschließenden Anmeldung mit den temporären Daten direkt zum Ändern des Passworts aufgefordert. Und irgendwie hatte ich bei den Kennwortanforderungen die gleiche Idee für ein Passwort wie vor zwei Wochen, d.h. ich habe exakt das Passwort eingegeben, dass ich vor dem Urlaub benutzt habe und zwischenzeitlich vergessen hatte… warum ich das so genau weiß??? Weil Xerox dieses Passwort mit folgender Fehlermeldung abweist:
Passwort stimmt mit einem der letzten 24 Kennworte überein
Jetzt muss ich doch tatsächlich laut lachen, bin ich denn hier beim Geheimdienst? Ich glaube, nicht mal der führt eine Historie der letzte 25 Passwörter und verweigert Wiederholungen. Unfassbar.
Ach ja: Eine einfach Groß/Kleinschreib-Änderung bei einem Zeichen reicht dann aber aus, um den Mechanismus zu überlisten.

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Nachdem ich ja vor über drei Jahren über den Kauf einer “antiken” ACS-77 Funkuhr berichtete (siehe erstes Posting), ergab sich in den Kommentaren eine Diskussion zwischen ebenfalls Hilfesuchenden und Tippgebern. Ich habe inzwischen mein erstes Exemplar repariert und bei Ebay ein zweites erstanden. Dabei kam ich auch in den Besitz alter Schaltpläne und einer Anleitung zu dem Gerät, ich habe beides mal eingescannt.
Siehe hier: ACS-77-Schaltpläne.pdf und hier: ACS77-Anleitung-1.pdf
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Nach einem Monat Testbetrieb mit 10 Test-Benutzern, sind wir hier in der Firma auf VoIP umgestiegen. Bisher hingen wir mit ISDN-Telefonen an der Centrex-Anlage eines Providers und waren damit eigentlich recht zufrieden. Einziges Problem war der Aufwand des internen Umzugs eines Mitarbeiters im Gebäude. Bei Wechsel der Etage oder des Flügels musste ein Techniker anrücken, der diesen Umzug physikalisch patchte, das konnten wir nicht selber. Und das brauchte immer Vorlauf. Und da Umzüge durch Teamumbildungen recht häufig stattfinden, war die ganze Sache ziemlich unpraktikabel.
Außerdem waren die Möglichkeiten der Weiterleitung, Voicemail oder ähnliches durch die fremdgesteuerte Telefonanlage doch sehr eingeschränkt.
Auftritt Asterisk. Die open source Telefonieanlage hat mir schon immer in der Nase gesteckt. Nach ein bisschen Marktanalyse habe ich mich für die Komplettdistribution trixbox entschieden. Die installiert ein CentOS als Unterbau und darauf aufbauend einen Asterisk mit der FreePBX-Weboberfläche. Im Endeffekt muss man (fast) nichts an irgendwelchen Konfigurationsdateien verändern, sondern es geht alles über ein Klicki-Bunti-Browser-GUI (für mich als VoIP-Frischling ideal).
An Hardware braucht man für eine so kleine Installation wie wir sie jetzt betreiben nicht viel: ein eigentlich schon ausgemusterter P4 mit 1 GB Hauptspeicher und eine Netzwerkkarte. Punkt. Denn unser Provider hat vorgeschlagen, dass wir uns einfach an sein VoIP-Gateway hängen, so daß wir noch nicht mal eine ISDN/VoIP-Karte im Rechner brauchen. Wir haben also dann eine 2MBit-Anbindung an den Provider gemietet, die ausschliesslich zum Telefonieren verwendet wird. Und die Umsetzung ins Telefonnetz passiert dann beim Provider.
So ist im Falle eines Ausfalls schnell ein Ersatz zu basteln, denn ein handelsüblicher Rechner reicht ja.
Und nachdem die Scharfschaltung eigentlich keinerlei Probleme gebracht hat und seit 3 Wochen erfolgreich läuft, habe ich die ISDN-Hardware dann mal abgebaut und die Anschlüsse gekündigt. Jetzt muss ich nur noch die 35 NTBAs und Kabel dem Provider zurückgeben (siehe Bild) und die ISDN-Telefone bei ebay loswerden.
An Endgeräten haben wir jetzt eigentlich nur 6 “echte” Telefone (von Snom) und der Rest setzt Softphones (meist X-Lite) ein mit verschiedener Hardware (USB-Headset, USB-Handset oder USB-Hörer). Ich selbst benutze das Headset und möchte gar nicht mehr missen, mit freien Händen zu telefonieren.
Die Vorteile im Überblick:
Wir hätten das schon viel früher machen sollen…

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Smaller and smaller
Originally uploaded by Patric Stiffel.
Da war ich dann doch überrascht über den nächsten Evolutionsschritt bei RAM-Bausteinen. Da bestellt man 0815-DDR2-Bausteine und bekommt Riegel, die nur noch halb so groß sind wie gewohnt. Das habe ich gar nicht mitbekommen, dass sich die Form so signifikant geändert hat. Jetzt müssen sie nur noch funktionieren…
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Ich habe hier – nach den diversen Desastern mit Asus-Notebooks – nur noch auf Lenovo-Notebooks für die Firma gesetzt. Letztes Jahr hatte ich günstige Schnäppchen R61 (6 Stück) gekauft, auf denen aber leider Vista vorinstalliert war – mit XP-Downgrade-Option. Nachdem die Rechner mehr schlecht als recht liefen (super zäh und auf der kleinen Platte fast kein Platz mehr für Nutzdaten war), habe ich den Entschluss gefasst, auf einem freien Notebook mal die Downgrade-Option zu ziehen. Nach Konsultation der Lenovo-Website sollte ich zwecks Erhalten der Downgrade-CDs (Lenovo liefert ja nie Medien mit, sondern hat immer alles auf einer Service-Partition, und bei den Kisten ist da leider Vista drin) die Hotline kontaktieren. Das habe ich dann getan und die gute Frau hat mir dann mehr oder weniger schonend beigebracht, dass die Maschine zwar downgradeberechtigt ist, aber die CDs/DVDs 60 EUR (Sechzig!) was-auch-immer-für-eine-Gebühr kosten. Ich dachte, ich hätte mich verhört, aber nein, sie wiederholte den Betrag auf Nachfrage. Ich habe dann das Gespräch schnell beendet und nach Alternativen geschaut. Und einer meiner Kollegen brachte dann die Idee aufs Tablett, einfach mal von einem der XP-Lenovos ein Medien-Kit zu erstellen und damit die Installation zu probieren.
Gesagt, getan. Ich habe dann also erstmal von dem Vista-Teil ein Recovery-Medienkit erstellt (1 CD, 2 DVDs) und dann von einem XP-Lenovo(1 CD, 1 DVD!).
Und die XP-Fassung dann ins Laufwerk geschoben und Systemwiederherstellung in den Werkszustand angestossen. Nach (un-)endlicher Zeit habe ich nun ein XP auf der Maschine, ohne die 60EUR gelöhnt zu haben.
Und da Lenovo nach massiven Protesten auch das System Update wieder supportet, bin ich doch weiterhin glücklich, auf Lenovo gesetzt zu haben. Bin mal gespannt, ob die übrigen 5 Rechner bzw. ihre Besitzer ebenfalls das Downgrade möchten, da käme dann ja noch eine Menge Arbeit auf mich zu…

Tags: lenovo, thinkpad, vista, xp
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Nachdem meine gute alte Fritz!Box Fon Wlan von 2003 rumgesponnen hat, habe ich mir neue Hardware angeschafft. Aber halt, zuerst habe ich zum Testen, ob es wirklich an der Box und nicht am Anschluss liegt, alte Hardware aus dem Büro benutzt, und damit lief es eigentlich problemlos wie vorher, was bedeutet, dass an meinem Arcor DSL 6000 ca. 550 KB/s netto rüberkamen. Damit hatte ich mich seit ich es habe angefreundet, denn Arcor bietet ja dynamische Verhandlung der Übertragungsgeschwindigkeit an (im Gegensatz zu den Magenta-Jungs, da hätte ich vermutlich nur DSL 3000 bekommen) und besser DSL 5000 als 3000.
Nun ja, jetzt habe ich also gestern in neue Hardware investiert und da hat sich wohl doch ein wenig getan, denn obwohl ich mich für einen chinesischen Billiganbieter entschieden habe (TP-Link TD-W8910GB, ADSL 2+, 54MBit, 33 EUR), habe ich plötzlich 100 KB/s mehr Downloadrate als vorher. Der Speedcheck meint sogar, dass meine Geschwindigkeit perfekt sei für einen solchen Anschluss. Erstaunlich! Und mit dem ADSL2+ Modem bin ich sogar gerüstet, wenn Arcor irgendwann mal DSL 16000 bei mir anbietet (bitte bitte bitte macht hin).
Tags: Arcor, DSL, Router
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