
Ok, der gute Mann ist seit 2005 tot, aber ich hatte definitiv eines seiner geistigen Kinder am Apparat.
Ich war einen VPN-Tunnel von uns zu einem Kunden am auskaspern mit dem Dienstleister des Kunden, der dessen Firewall betreut und konfiguriert. Nachdem ein paar Versuche mit Standardmethoden nicht gefruchtet haben (Stichwort Checkpoint-Firewall), sagte mein Gesprächspartner folgenden Satz (zumindest so ungefähr): “Mmh, es gibt noch eine andere Möglichkeit, die ist aber relativ kompliziert und zeitaufwändig, ich müsste den Firewall-Inspect-Code modifizieren”.
Nach dieser Ankündigung dachte ich, dass der gute Mann sich frühstens am nächsten Tag wieder melden würde, aber er sagte: “Ich rufe sie in einer halben Stunde wieder an!” Paff, das hat gesessen. Ich war dann nicht so schlagfertig, um ihm zu sagen: “Ich gebe ihnen 15 Minuten, (Mr. Scott)”.
Und er hat tatsächlich nach nicht allzulanger Zeit wieder angerufen, allerdings mit der Nachricht, dass dem Kunden diese Modifikation zu heikel sei
Schade, hätte gerne gewusst, wie lange er gebraucht hätte (wobei ich nicht beurteilen kann, wieviel Arbeit es wirklich gewesen wäre).
Nachtrag Sternzeit 2010/02/09-15:15: Beim Suchen des Bildes in der Wikipedia habe ich sogar noch was gelernt: Dem guten Scotty fehlte seit dem ersten Weltkrieg der rechte Mittelfinger. Das wurde bei den Filmaufnahmen immer geschickt kaschiert bis auf ein paar Fälle, aber das kann man in der Wikipedia nachlesen…
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Nach einem Monat Testbetrieb mit 10 Test-Benutzern, sind wir hier in der Firma auf VoIP umgestiegen. Bisher hingen wir mit ISDN-Telefonen an der Centrex-Anlage eines Providers und waren damit eigentlich recht zufrieden. Einziges Problem war der Aufwand des internen Umzugs eines Mitarbeiters im Gebäude. Bei Wechsel der Etage oder des Flügels musste ein Techniker anrücken, der diesen Umzug physikalisch patchte, das konnten wir nicht selber. Und das brauchte immer Vorlauf. Und da Umzüge durch Teamumbildungen recht häufig stattfinden, war die ganze Sache ziemlich unpraktikabel.
Außerdem waren die Möglichkeiten der Weiterleitung, Voicemail oder ähnliches durch die fremdgesteuerte Telefonanlage doch sehr eingeschränkt.
Auftritt Asterisk. Die open source Telefonieanlage hat mir schon immer in der Nase gesteckt. Nach ein bisschen Marktanalyse habe ich mich für die Komplettdistribution trixbox entschieden. Die installiert ein CentOS als Unterbau und darauf aufbauend einen Asterisk mit der FreePBX-Weboberfläche. Im Endeffekt muss man (fast) nichts an irgendwelchen Konfigurationsdateien verändern, sondern es geht alles über ein Klicki-Bunti-Browser-GUI (für mich als VoIP-Frischling ideal).
An Hardware braucht man für eine so kleine Installation wie wir sie jetzt betreiben nicht viel: ein eigentlich schon ausgemusterter P4 mit 1 GB Hauptspeicher und eine Netzwerkkarte. Punkt. Denn unser Provider hat vorgeschlagen, dass wir uns einfach an sein VoIP-Gateway hängen, so daß wir noch nicht mal eine ISDN/VoIP-Karte im Rechner brauchen. Wir haben also dann eine 2MBit-Anbindung an den Provider gemietet, die ausschliesslich zum Telefonieren verwendet wird. Und die Umsetzung ins Telefonnetz passiert dann beim Provider.
So ist im Falle eines Ausfalls schnell ein Ersatz zu basteln, denn ein handelsüblicher Rechner reicht ja.
Und nachdem die Scharfschaltung eigentlich keinerlei Probleme gebracht hat und seit 3 Wochen erfolgreich läuft, habe ich die ISDN-Hardware dann mal abgebaut und die Anschlüsse gekündigt. Jetzt muss ich nur noch die 35 NTBAs und Kabel dem Provider zurückgeben (siehe Bild) und die ISDN-Telefone bei ebay loswerden.
An Endgeräten haben wir jetzt eigentlich nur 6 “echte” Telefone (von Snom) und der Rest setzt Softphones (meist X-Lite) ein mit verschiedener Hardware (USB-Headset, USB-Handset oder USB-Hörer). Ich selbst benutze das Headset und möchte gar nicht mehr missen, mit freien Händen zu telefonieren.
Die Vorteile im Überblick:
- “eigene” Telefonanlagenhoheit
- freie Vergabe von Durchwahlen aus unserem Nummernblock
- sophisticated Call-Routing
- Voicemail für alle mit Komfort
- Klingelgruppen, follow-me, Pickup-Gruppen
- jeder hat “sein” Telefon, egal an welchem Ort (auch über VPN)
- Wählen aus Outlook heraus
- und vieles mehr
Wir hätten das schon viel früher machen sollen…
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Nachdem meine gute alte Fritz!Box Fon Wlan von 2003 rumgesponnen hat, habe ich mir neue Hardware angeschafft. Aber halt, zuerst habe ich zum Testen, ob es wirklich an der Box und nicht am Anschluss liegt, alte Hardware aus dem Büro benutzt, und damit lief es eigentlich problemlos wie vorher, was bedeutet, dass an meinem Arcor DSL 6000 ca. 550 KB/s netto rüberkamen. Damit hatte ich mich seit ich es habe angefreundet, denn Arcor bietet ja dynamische Verhandlung der Übertragungsgeschwindigkeit an (im Gegensatz zu den Magenta-Jungs, da hätte ich vermutlich nur DSL 3000 bekommen) und besser DSL 5000 als 3000.
Nun ja, jetzt habe ich also gestern in neue Hardware investiert und da hat sich wohl doch ein wenig getan, denn obwohl ich mich für einen chinesischen Billiganbieter entschieden habe (TP-Link TD-W8910GB, ADSL 2+, 54MBit, 33 EUR), habe ich plötzlich 100 KB/s mehr Downloadrate als vorher. Der Speedcheck meint sogar, dass meine Geschwindigkeit perfekt sei für einen solchen Anschluss. Erstaunlich! Und mit dem ADSL2+ Modem bin ich sogar gerüstet, wenn Arcor irgendwann mal DSL 16000 bei mir anbietet (bitte bitte bitte macht hin).
Tags: Arcor, DSL, Router
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Gerade eben haben mir die Leute bei Hetzner die schöne Uptime meines Mietservers bei denen von über 700 Tagen versaut. Ein lustiger Stromausfall in diversen Rechenzentren. Zwar war der Strom nach 5 Minuten wieder da und der Rechner hat auch problemlos wieder gebootet, aber trotzdem schade. Das Teil ist tatsächlich seit der Inbetriebnahme am Stück durchgelaufen, wann hat man das schon mal…
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Geekporno
Originally uploaded by Patric Stiffel.
Endlich mal “Enterprise Hardware” im Serverraum. Zum Testen eines Datenbank-Kundenszenarios haben wir uns einen 4-way Xeon-Server geleistet, allerdings nur mit 2 CPU’s bestückt. Jedoch sind die CPUs die relativ neuen von Intel mit 6 Kernen. Da sieht der Task Manager doch sehr beeindruckend aus, obwohl der Server sich gerade massiv langweilt, aber das soll sich ändern.
Auch 32 GB Hauptspeicher hatte ich in der Form noch nicht in einer Maschine drin.
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iMac
Originally uploaded by Patric Stiffel.
Der erste Mac hält Einzug in die windowsverseuchte Firma. Es ist ein 24″ iMac 2.8 GHz mit 4GB Hauptspeicher.
Das Teil sieht wirklich elegant aus, macht einen schlanken Fuß auf dem Tisch und ist riesig groß. Ein 19″-Bildschirm sieht daneben wie Spielzeughardware aus.
Das Teil eignet sich ideal als Sichtschutz im Großraumbüro, man kann sich gut dahinter verstecken.
Die Maschine selbst macht einen guten Eindruck. Im Vergleich zum MacBook zuhause ist natürlich die Auflösung krasser (1920×1200) und die eingebaute iSight-Kamera scheint höher aufzulösen. Ansonsten läuft natürlich OS X 10.5 aka Leopard drauf.
Das Einbinden ins Active Directory war kein großes Problem. Nun kann man sich mit seinem Domänenlogin anmelden und auch single-sign-on-mäßig auf Freigaben im Netz zugreifen.
Mal sehen, wie sich das Teil im täglichen Leben auf dem Schreibtisch des Chefs schlägt…
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Martin hat mich heute darauf hingewiesen, ein neues Spielzeug mit Haben-Will-Faktor : Der Chumby.
Quasi der Radiowecker der Moderne mit Internetanschluss…

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Anfang August unvermittelt im Pfälzer Wald: Ein top restaurierter
Simca 1000 Rallye II ! Siehe auch hier oder hier…
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carrera_gt_back

carrera_gt_front
Originally uploaded by Patric Stiffel.
…weil sie nicht so oft gebaut werden (wurden?)
…wenn man in der Kleinstadt wohnt.
…weil sie wahrscheinlich normalerweise in Garagen stehen.
…und wenn, dann nur vor Luxushotels in Weltstädten (hier: Paris).
…und wenn dann nur kurz im Rückspiegel.
…und an denen man nicht so einfach vorbeigehen kann.
…aber auch nicht unbedingt braucht.
Wer diese blechgewordene männliche Genitalverlängerung in Aktion sehen möchte, schaue sich den Test bei Top Gear an.
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3
202

VIP beim FCS203
Originally uploaded by Patric Stiffel204.
Auf eine zugegebenermaßen etwas ältere Anregung eines Ex-Kollegen205 hatte ich dann letztes Wochenende auch mal die Gelegenheit, “sehr wichtige Person” bei einem Liga-Spiel des ortsansässigen Fußball-”Spitzenclubs” zu sein.
Klar, in der Regionalliga ist auch das VIP-Sein ein paar Stufen unter dem des BVB: Man sitzt auf unbequemen Schalensitzen auf der Haupttribühne Mitte (ok, dafür kann man diesen Platz nicht kaufen, ist nur für Sponsoren), in der Halbzeit gibt es im VIP-Raum gekühlte Freigetränke, aber zu Essen gibt es nur Chili mit Reis, also kein Buffet oder so.
Praktisch ist, daß man in unmittelbarer Stadionnähe reserviert parken kann, man muß also keinen Stress machen mit früh hinkommen und so. Ganz entspannt 5 Minuten vor Anpfiff parken, dann auf die reservierten Sitzplätze, im Vorbeigehen ein Getränk, das ist schon ganz nett.
Das Spiel war nach verheißungsvollem Anfang (1:0) dann im späteren Verlauf ab der 70. Minute nicht mehr so toll (1:3 am Ende). Ich muß auch sagen, daß meine emotionale Bindung zu dem Verein in letzter Zeit stark nachgelassen hat (nachdem sie vor 20 Jahren wohl so ihren Höhepunkt hatte).
Apropos Höhepunkt, den gab es dann auch noch und zwar nach dem Abpfiff (und damit musste man auch nicht auf die asoziale Komponente eines sonstigen Sportplatzbesuchs in der Fankurve verzichten):
Wir saßen in der unmittelbaren Nähe des Präsidenten des Fußball-Clubs, und was der sich nach dem Abpfiff von den “Fans”, die auf der Vortribühne saßen, anhören mußte, war absolut nicht jugendfrei. Man glaubt ja immer, daß die jugendlichen Fans zu Überreaktionen neigen, wenn nicht alles für den eigenen Verein so glattläuft, aber dieser Tag hat mal wieder gezeigt, daß auch Männer reiferen Alters durchaus noch mit hochroten Köpfen für hochrote Ohren sorgen können. Sehr unterhaltsam (auch wenn ich meiner kleinen Tochter besser die Ohren zugehalten hätte). Leider ist der Ton auf dem Video, das ich da mit dem Handy aufgenommen habe, nicht so doll, daß man es publizieren wollte.
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