
Ich habe hier – nach den diversen Desastern mit Asus-Notebooks – nur noch auf Lenovo-Notebooks für die Firma gesetzt. Letztes Jahr hatte ich günstige Schnäppchen R61 (6 Stück) gekauft, auf denen aber leider Vista vorinstalliert war – mit XP-Downgrade-Option. Nachdem die Rechner mehr schlecht als recht liefen (super zäh und auf der kleinen Platte fast kein Platz mehr für Nutzdaten war), habe ich den Entschluss gefasst, auf einem freien Notebook mal die Downgrade-Option zu ziehen. Nach Konsultation der Lenovo-Website sollte ich zwecks Erhalten der Downgrade-CDs (Lenovo liefert ja nie Medien mit, sondern hat immer alles auf einer Service-Partition, und bei den Kisten ist da leider Vista drin) die Hotline kontaktieren. Das habe ich dann getan und die gute Frau hat mir dann mehr oder weniger schonend beigebracht, dass die Maschine zwar downgradeberechtigt ist, aber die CDs/DVDs 60 EUR (Sechzig!) was-auch-immer-für-eine-Gebühr kosten. Ich dachte, ich hätte mich verhört, aber nein, sie wiederholte den Betrag auf Nachfrage. Ich habe dann das Gespräch schnell beendet und nach Alternativen geschaut. Und einer meiner Kollegen brachte dann die Idee aufs Tablett, einfach mal von einem der XP-Lenovos ein Medien-Kit zu erstellen und damit die Installation zu probieren.
Gesagt, getan. Ich habe dann also erstmal von dem Vista-Teil ein Recovery-Medienkit erstellt (1 CD, 2 DVDs) und dann von einem XP-Lenovo(1 CD, 1 DVD!).
Und die XP-Fassung dann ins Laufwerk geschoben und Systemwiederherstellung in den Werkszustand angestossen. Nach (un-)endlicher Zeit habe ich nun ein XP auf der Maschine, ohne die 60EUR gelöhnt zu haben.
Und da Lenovo nach massiven Protesten auch das System Update wieder supportet, bin ich doch weiterhin glücklich, auf Lenovo gesetzt zu haben. Bin mal gespannt, ob die übrigen 5 Rechner bzw. ihre Besitzer ebenfalls das Downgrade möchten, da käme dann ja noch eine Menge Arbeit auf mich zu…
