ACS-77

August 8th, 2006
by Jan Timm

ACS-77

Originally uploaded by Jan Timm.


Meine neuste Errungenschaft, eine Funkuhr aus den frühen 80er Jahren:

Auf der Platine kann man “Renkforce ACS-77″ lesen und “Auerswald”, auf der Displayplatine steht “ACS-77 Atomic Clock System” und DCF-77. Außerdem erkennt man Pfostenstecker für eine (nicht herausgeführte) RS-232 Schnittstelle.
Die Uhr schaltet per Relais zwei 220V Ausgänge, außerdem einen “Gong” und einen “Summer”. Die Handbuchseiten haben Programmierbeispiele für das Jahr 1983…

Im Web ist leider nichts zu dem Teil zu finden, bin an allen näheren Informationen interessiert!

Posted in Humbug, Männerspielzeug, Photos | Comments (49)

49 Responses to “ACS-77”

  1. Axel Says:

    Hallo Jan,

    diese DCF 77-Uhr läuft bei mir seit mindestens 20 Jahren, ohne Unterbrechungen und Probleme. Leider habe ich auch keine Unterlagen mehr zu dem Teil, ich habe die Uhr als Baustein damals bei Völkner electronic bezogen.
    Gruß,
    Axel

  2. Jan Timm Says:

    Hallo! Danke für die Info, was heißt ohne Unterbrechungen? Ich schalte das Ding über Nacht immer ab (steht bei mir im Büro), wer
    weiß, ob es sonst nicht mal spontan in Flammen aufgeht ;-) . Meine hat ein Problem beim Anschalten, meist muss man sie mehrfach
    ein-/ausstecken, bevor sie “anspringt”. Ist das ein bekanntes Problem?

    Jan

  3. Bibendum Says:

    Hallo, ich kann Axels Mail nur bestätigen: die Uhr läuft bei mir seit 1984. Damals habe ich mir den Bausatz von Völkner für 199 DM gekauft und dann für meine Zwecke umgebaut. Uns sie läuft und läuft. Ich habe auch noch alle Unterlagen, die damals verfügbar waren. Auch meine Uhr hat Startprobleme, denn manchmal bleibt die Anzeige “hängen”. Das liegt wohl daran, dass díe Kondensatoren auch in die Jahre gekommen sind. Der 4,5 µF Kondensator, der den Restimpuls auf den Z80 µProzessor liefert, ist wohl am Ende. Ich habe mir einen Taster eingebaut, mit dem ich den Pin 26 (siehe http://www.vias.org/mikroelektronik/b2_02_z80_pins.html) auf Masse legen lann, dann startet der Prozessor neu.

  4. Matthias Says:

    Hallo,

    Bei sehr starken Gewittern stürtzt mir die Uhr ab, und ich muss sie ausschalten und wieder einschalten. Vor ein paar Tagen war es wieder soweit. Ich schaltete sie aus und wieder ein, aber sie lief nicht wieder an.

    Bei meiner Uhr hatte der Reset-Kondensator seine Kapazität verloren. Seit dem Einbau eines neuen Kondensators läuft die Uhr wieder ohne Probleme.

    Bei meinem Reset-Kondensator handelte es sich un einen 47µF Kondensator, und nicht wie Bibendum schrieb um einen 4,5µF Kondensator.

    @Jan:
    Tausch einfach mal den Kondensator aus, der sich links unter dem Z80 befindet (der große 40 polige IC).

    Gruß

    Matthias

  5. Jan Timm Says:

    Mhm, ich werd’s mir mal ansehen. Ich habe mir inzwischen eine zweit Uhr bei Ebay ersteigert, die im Vergleich zu meiner ersten praktisch im Neuzustand ist. Alle Ziffern gleichhell, keine Anlaufprobleme etc. Die neuere steht zuhause, die andere im Büro. Aber ich denke, den Kondensatortausch werde ich mal probieren, vielen Dank für den Tipp!

  6. Christian Says:

    Hallo Jungs, es freut mich, dass es scheints echte Fans dieser Uhr gibt. Ich habe mir in den 1980ern auch eine bei Völkner Electronic gekauft. Sie lief ohne Unterbrechung, bis ich sie schließlich im Juni wegen eines starken Gewitters vom Netz nahm, um sie vor evtl. Blitzüberspannungen zu schützen. Beim Wiedereinstecken sprang sie nicht mehr an. Ich glaubte schon, ein Glättungskondensator vom Netzteil oder ein Spannungsregler hätte den Geist aufgegeben. Danke für den Tip mit dem Kondesator auf der Hauptplatine, um welchen Kondensator handelt es sich denn bitte genau?
    Antwort würde mich freuen. Übrigens – die Uhr braucht bei mir nichts zu schalten, nur die genaue Zeit anzeigen, und genau das hat sie zu meiner Zufriedenheit getan. Vielleicht wird`s ja wieder.

  7. Jan Timm Says:

    So, Kondensator ist getauscht, habe einen 47µF 25V Kondensator verbaut, die Uhr funktioniert jetzt wieder problemlos! Vielen Dank für den Tipp an Matthias!

  8. Monika Says:

    Habe auch den 47 µF Elko getauscht – die Uhr empfängt auch das DCF 77 Signal, aber nach 59 sec. hat das Blinksignal einen kurzen Aussetzer und der Zyklus fängt von vorne an. Die Uhr kann sich nicht synchronisieren und damit läuft auch nicht die Quarzuhr an – habt Ihr vielleicht noch einen Tipp? Ich habe auch keinen kompletten Schaltplan von der Uhr. Über Eure Hilfe würde ich mich sehr freuen!

  9. Jan Timm Says:

    Mhm, die Pause alle 60 Sekunden gehört doch zum normalen Zeitcode, das ist in Ordnung so. Ich denke, wenn die Uhr sich trotzdem nicht synchronisiert, dann ist das Signal noch nicht gut genug und man muss mit der Lage der Antenne experimentieren. Man sieht ja am “Puls” der Uhr auch, ob der Empfang in Ordnung ist, wenn die LED zu unregelmäßig blinkt, oder flackert, dann ist das Signal nicht gut genug. Genau jede Sekunde sollte die LED für 0.1 Sekunden (0) oder 0,2 Sekunden (1) blinken. Zum Zeitcode siehe auch:
    http://www.ptb.de/de/org/4/44/442/dcf_kode.htm.

  10. Maasi Says:

    Hi all,

    I have one of this beautifull clock but it seems that the program at the EPROM is dead. Do anyone have the *.hex-file of that EPROM ( IC named D2732 right side of Z80 CPU) and the schematic of the clock?

    Thanks a lot for answers

  11. Jan Timm Says:

    Sorry, I don’t have the eeprom file (and also no working eepromer anymore). I’ve got some schematics of the clock, thought. I’m off for vacation for about 1 1/2 weeks, I could scan those and email them…

    Jan

  12. Wolf Says:

    Hallo liebe acs 77 Freunde,

    habe leider das selbe Problem wie Monika: Die Kondensatoren sind bereits ausgetauscht. Das Zeitsignal wird korrekt empfangen. Nur die Uhr schaltet nicht von “acs 77″ auf Uhrzeit- und Datumangabe um.
    Vielleicht hat ja Monka oder auch ein anderer Fan das Problem bereits gelöst und könnte mir weiter helfen.
    Vielen Dank im Voraus !
    Wolf

  13. Klaus Says:

    Horrido ,
    Freunde der Nacht.
    Bin auf das Forum durch die Atomuhr meines Vaters gekommen.Sie hat nach fast 30 Jahren den Geist vorübergehend aufgegeben läuft jetzt aber dank den Infos hier wieder.
    Hab leider auch keinen Schaltplan jedoch eine Bedienungsanleitung.Wenn Interesse besteht kann ich die ein scannen und allen zur Verfügung stellen.Vielleicht könnte man sie hier irgendwie zum Donload rein stellen.

    Gruß Klaus

  14. Wolf Says:

    Hallo liebe ACS 77-Fans — insbesondere für Monika sehr interessant –
    Meine Uhr läuft seit gestern wieder. Habe a l l e Elkos ausgetauscht (ca. 2€ bei Conrad).

    Falls einer von Euch nicht basteln will, hier noch ein Tipp am Rande: Die Firma Auerswald
    repariert die alten ACS 77 zum Festpreis von etwa 70€.

    Mögen sie noch lange weiterleben !

    Bis demnächst
    Wolf

  15. Jan Timm Says:

    Klasse, dass Deine wieder läuft! Ich habe inzwischen eine zweite bei ebay ersteigert, in fast neuem Zustand, die läuft jetzt im Büro, die andere zuhause. Beide zusammen haben mich ca EUR 80,00 gekostet, da sind EUR 70,00 für die Reparatur etwas happig ;-)

    Jan

  16. Michael Herrmann Says:

    Hallo,
    ich habe eine ACS-77 Uhr bei Ebay ersteigert, leider ohne Anleitung.
    Könnte mir jemand die Anleitung für die Uhr zukommen lassen.

    Vielen Dank
    Michael

  17. Klaus Says:

    Hallo Michael und alle anderen,
    bei Interesse an der Bedienungsanleitung sendet mir einfach eure mail.Kann vielleicht etwas dauern da ich momentan in China bin und die Verbindung etwas zu langsam ist um die PDF zu verschicken.

    Gruß

    schenk /minus/ filter /ääd/ gmx /punkt/ de

  18. Thorsten Says:

    Hi Leute,
    habe beim Ausräumen von den Sachen von meinem verstorbenen Opa so ein total schönes Stück gefunden und weiß nicht einmal wofür sie gut ist !
    hänge aber sehr daran da genau heute vor 3 Wochen mein Opa beerdigt wurde !
    habe ich genau jetzt so eine Seite gefunden !! :-) freu mich …

    a´ber sie läuft wohl nicht richtig !!
    habe den Stecker eingesteckt und da standen nur zwei 8 ten auf der linken seite ..
    dann habe ich den stecken mehrmals rein und rasu gesteckt .. und jetzt steht im Display ACS- 77

    zeigt sie die uhrzeit an per funk ????

    über eine Info würde ich mch sehr freuen …

    Gruß Thorsten

  19. Ansgar Says:

    Guten Tag,

    ich habe auch ein Problem mit der Synchronisation. ACS-77 wird angeziegt – weiter geht´s nicht. Ich werde die Elko´s tauschen und dann sehen. Das Empfangssignal ist stärkemäßig o.k. Eine große Bitte: Hat jemand die Schaltung von der Renkforce Karte? Ich möchte gern die vorhandene Uhr checken und evl. so oder ähnlich mal nachbauen (privat).

    Mit freundlchem Gruß

    Ansgar

  20. Jan Timm Says:

    Naja, ein paar alte Schaltpläne zu dem Ding habe ich, aber ich glaube nicht, dass die ausreichen,
    um das Design nachzubauen. Das ist doch bestimmt auch Software drin (Eprom?)…

    Jan

  21. Guido Says:

    Ich habe Heute auch eine ACS-77 bekommen mit dem Startproblem (OK, sie startet so nach 5-10 Versuchen).
    Die von mir erworbene hat wohl ein anderes Gehaeuse und die Antenne fehlte. Ich hab von einer DOC-85 (auch Auerswald)
    noch eine gehabt und die per Krokoklemmen angeschlossen. Nun laeuft sie erstmal :-) )

    Allerdings ist wohl er Elko zu tauschen, die Antenne besser anzuschliessen und eine Frontblende (fehlt) zu basteln.

    Ueberlegt hab ich, ob man das Netzteil austauschen sollte, da es nach einem 5 und 12V Netzteil aussieht (aus Trafo, 5V
    Spannungswandler und Siebelko)….da koennt man doch extern eins fuer externe Laufwerke nehmen, die 5 und 12V haben?

    Gruesse
    Guido

  22. Klaus Beckers Says:

    Meine ACS-77 stammt vom Juni 1984, hat also dieses Jahr 25-jähriges Junbiläum. Die fertig bestückte Platine der Uhr nebst Netzgleichrichter/Siebungs- und Antennenplatine war eine der ersten wirklich gut funktionierenden DCF77 Uhren. Dazu gab es optional noch ein schwarzes Holzgehäuse mit einer durchsichtigen roten Plastikfront mit weißen aufgedruckten Linien zur Hervorhebung des Displays. Die Spannungsversorgung musste man sich selber basteln (d.h. im Wesentlichen einen Trafo bereitstellen und den 12 V Wechselstromausgang mit dem Gleichrichtereingang der Stromversorgungsplatine verbinden. Diese lieferte dann grob gesiebte 12 V DC und durch einen 7805 stabilisierte 5V DC für die Hauptplatine.

    Die Ausgänge sind bei mir nur als Pfostenstifte auf der Hauptplatine realisiert: Zwei Ausgänge für zwei Schaltrelais (funktioniert prima, die Freilaufdiode ist bereits auf der DCS-Platine realisiert), ein Ausgang für einen Summer und einen ASCII-Ausgang (TTL-Pegel, nicht RS232), der jede Sekunde ein Datentelegramm mit der Zeit liefert.

    Auf der ACS-77 Hauptplatine befindet sich ein Superhetempfänger für 77,5 kHz und einer Zwischenfrequenz von ca. 600 Hz sowie eine Mikroprozessorsteuerung mit einem Klassiker: dem Zilog Z80 (CPU. Das Steuerprogramm sitzt bei mir ein einem 2716 (16 kbit) EPROM – ja, so effizient kann man in Assembler oder Maschinensprache programmieren, wenn man will oder muss! Dazu kommen noch ein paar alte TTL-Logikbausteine und ein kleines DRAM für die Schaltzeiten. Eine Besonderheit des Firmware EPROMs ist, daß Auerswald dessen Adressleitungen nicht wie im Datenblatt des Eproms angegeben benutzt (A0, A1, A2 usw … ), sondern Z80CPU und EPROM so miteinander verbunden hat, wie es leiterbahnmässig optimal war zur Minimierung von Durchkontaktierungen und/oder Brücken. Daher lässt sich das EPROM nicht so ohne weiteres auslesen, es kommt nur Müll dabei heraus, weil alle Lesegeräte natürlich die Standrdadressleitungsbelegung voraussetzen. Sinnvolles Auslesen und Rückübersetzen in Assembler ist daher nur mit einem Z80-Emulator möglich.

    Alles zusammen passt saugend schraubend in dieses bereits erwähnte schwarze Holzgehäuse.

    Meine ACS-77 hat jetzt etwa 200 000 Betriebsstunden auf dem Buckel und funktioniert immer noch wie am ersten Tag. Na ja, ein klein wenig Wartung war schon im Laufe der knapp 25 Jahre erforderlich. Vor ein paar Jahren fing bei mir auch das Problem an, daß die Uhr immer unwilliger vom stromlosen Zustand, z.B. nach einen Stromausfall) zu starten war und zum Schluß viele Startversuche benötigte, bis das Z80-Program wieder korrekt lief. Der Grund dafür war sehr einfach: Der kleine 16 µF Elko direkt unterhalb des Z80 Chips verliert mit der Zeit durch Austrocknung seine Kapazität und deshalb funktioniert der Power-Up Reset nicht mehr (beim einschalten aus dem stromlosen Zusatnd zieht der zunächst ungeladene Elko den Reset-Pin der Z80 kurz auf Masse, bis der Elko sich über einen Widerstand aufladen kann. Wenn der Elko seine Kapazität verliert, kann er die Spannung nicht mehr kurz auf Null ziehen, das Programm startet undefiniert irgendwo, was keinen stabilen und definierten Programmablauf ermöglicht.
    Diese Resetfunktion mit einem Taster manuell zu realisieren ist Blödsinn, weil so ein Taster selber wieder prellt und man eigentlich nur einen kleinen Elko einlöten braucht für den ausgetrockneten alten.

    Gestern war nach langer Zeit wieder eine Operation notwendig: Schon seit geraumer Zeit synchronisierte sich die Uhr immer schlechter mit dem Zeitsignalsender (dann sind alle Dezimalpunkte der Datumsanzeige an und die Uhr läuft nur als gewöhliche Quarzuhr). Das fällt erst kaum auf, die Zeitanzeige driftet nur sehr langsam von der exakten Zeit weg, ist aber nicht mehr Atomuhrgenau wie sonst. Die Leuchtdiode unten rechts blinkte auch oft nicht wie richtig im Sekundentakt, sondern flackerte irregulär. Zum Schluß ließ sich eine Zeitsynchronisierung nur noch durch kurzes Ausstecken und Neustarten der Uhr realisieren. Das hielt aber nur 2 bis 3 Minuten, dann flackerte die Sekundentaktdiode wieder wie vorher und die Datumsdezimalpunkte gingen erneut an.

    Wieder waren der Grund des Problems Elektrolytkondensatoren. Diesmal waren der 2200 µF Kondensator für die 12 V Siebung völlig ausgetrocknet (die oszillographierte Spannung sah aus wie ein Profil der Schweizer Alpen, nicht wie eine Gleichspannung mit leichtem restbrumm wie normal. Auf der 5 V Schiene war der 100 µF Kondensator hinter dem 7805 auch ausgetrocknet, hatte also seine Kapazität völlig verloren. Interessanterweise war die 5 V Spannung nicht nur tief verbrummt, sondern auch von einer Hochfrequenzschwingung überlagert, die vermutlich vom 5V-Spannungsregler ausging. Ein Wunder, daß bei dieser Versorgungsspannung überhaupt noch etwas im Mikroprozesser funktioniert hat, spricht eigentlich für die Robustheit des Designs. Ein Wechsel der beiden Elkos beseitigte alle Schwierigkeiten, jetzt ght die ACS-77 wieder wie am ersten Tag.

  23. Klaus Seeliger Says:

    nachdem meine acs-77 auch schon seit 85 problemlos (bis auf das bekannte resetproblem) laeuft, ist mir während einer der letzten umzuege die bedienungsanleitung abhanden gkommen. nun wuerd ich endlich mal die relaiskontakte programmieren. hat jemand noch die doku zur hand oder weiss wie die relais zu programmieren waren?

    fuer hilfe waere ich dankbar
    gruss
    klaus

  24. Joerch Says:

    Hallo,

    ich habe auch so ein Gerät geerbt. Scheint noch zu funktionieren. Zumindest erscheint beim Anstecken eine Anzeige. Man kann offentsichtlich Modes durchschalten und Zahlenwerte verändern. Da ich kein Elektronikfreak bin und auch über keine Bedienungsanleitung verfüge, würde ich das Gerät gerne günstig an Liebhaber abgeben.
    Bei Interesse bitte eine Mail an joerchhensel@gmx.de

  25. Ralph Eitner Says:

    hallo fans, supergute brauchbare infos, die ich 100 pro benötigen werde. meine acs77 ist zwar schon lange kaputt, habe mir aber gestern ‘ne “neue” bei ebay ersteigert. diese ist natürlich ohne bedienungsanleitung und schaltpläne. meine alten unterlagen sind unauffindbar – deshalb die frage an alle in diesem blog: kann mir da jemand helfen? lg aus dem schönen berlin – ralph

  26. Claudia Says:

    Weiterhilfe bitte erbeten !!!!!

    Hallo Ihr Lieben ACS-77 Fans,

    habe auch solch tolle Uhr von meinem Papa bekommen. Er hatte sie auch vor über 30 Jahren als Bausatz gekauft. Leider habe ich keine Bedienungsanleitung und kann somit auch nicht die Bedienung einschl. Schaltzeiten (auch 2 Steckdosen auf Rückseite) vornehmen.

    Gleiche Probleme wie im Forum beschrieben treten auch ab und zu ( keine Anzeige der Uhrzeit u. des Datums) auf. Die Diode blinkt aber im Sekundentakt exakt.

    Könnte mir bitte jemand weiterhelfen? Und was kostet bei einem Fachbetrieb (welche Firma) die Reparatur.

    Vielen Dank für Ihre Weiterhilfe.

    Danke für dieses Forum.

    Viele Grüße
    Claudia

  27. Ralph Eitner Says:

    hallo claudia, da hast du ja schon mehr erfolg als ich – bei mir blinkt noch nicht mal die diode. schau mal unter den 14. eintrag nach, dort wird etwas über die reparatur gesagt.
    ansonsten scheinen wir die einzigen zu sein, die noch in diesem blog herumgeistern.
    lg aus berlin ralph

  28. Jan Timm Says:

    Hi,

    ganz so ist es nicht. Ich lese die Kommentare schon mit. Aber das hier ist ja eigentlich kein ACS-77 Forum, sondern ein zugegebenermassen verwaistes Blog, dass sich ganz allgemein mit technischen Themen beschäftigte. Wie auch immer:
    Die Uhr reparieren zu lassen macht sicher wirtschaftlich keinen Sinn. Entweder man tauscht selbst den üblichen Kondensator aus, oder sucht sich einen Bekannten, der es kann…. Zum Thema Anleitung: Ich habe eine, aber wirklich brauchen tut man sie nicht. Die Uhr steckt man ein, dann läuft sie :-) . Und ob man mit so einem ‘Oldtimer’ wirklich andere Geräte schalten will? Ich hab’s mal lieber gelassen :-) . Ich werde mal meine Unterlagen scannen und hier reinstellen.

    Gruß,
    Jan

  29. Bah, Humbug! » ACS-77 Part II Says:

    [...] ich ja vor über drei Jahren über den Kauf einer “antiken” ACS-77 Funkuhr berichtete (siehe erstes Posting), ergab sich in den Kommentaren eine Diskussion zwischen ebenfalls Hilfesuchenden und Tippgebern. [...]

  30. Ralph Eitner Says:

    sehr cool von jan uns seine unterlagen zur verfügung zu stellen. vielen dank – lg aus dem schönen berlin – ralph

  31. PWW Says:

    Hallo Jan, vielen Dank für Schaltbild und Anleitung. Meine ACS-77 läuft seit ca. 25 Jahren ohne Unterbrechung. Nun hat sie vor ein paar Tagen den Geist aufgegeben. Jetzt kann ich sie wieder fit machen für die nächsten 25 Jahre ;-)
    Viele Grüße
    PWW

  32. Andy Says:

    Hallo Funkuhr DCF77 ACS77 Fans,
    ich habe Bitte eine Frage,
    hat einer dir möglichkeit das
    eProm 2716 zukopieren,meins ist defekt
    mfg
    Andy

  33. PWW Says:

    Hallo,
    ist hier noch jemand?
    :-(
    Ich glaube es geht jetzt hier weiter
    –>
    http://www.humbug.info/?p=167

    Betr.: Inhalt des EPROMs 2716
    Interessant für Maasi (Pos.10) und Andy (Pos.32)
    Gruß
    PWW

  34. Ralph Eitner Says:

    hi fans, dank joerch (joerg hensel siehe eintrag 24) habe ich nun auch wieder ein funktionierende ACS77 von auerswald – jippie. lg aus berlin

  35. Ralph Eitner Says:

    achja, ich vergaß – bei der datumanzeige leuchten bei mir alle rechten dezimalpunkte, also nicht nur jeder zweite! hat jemand eine idee woran das liegen könnte? dank im voraus – lg ralph

  36. Günni Says:

    Hallo Ralph,
    bin heute erst auf dieses Forum gestossen, aber auch stolzer Besitzer einer ACS-77 Funkuhr.Meines Wissens ist dann der Empfang gestört, zB.
    elektromagnetische Felder oder eventuell paralell verlaufenden 220 V Kabeln zur Antennenzuleitung.
    Versuch einfach einmal diese Störquellen aus zu schliessen.Voraussetzung ist natürlich eine genaue Ausrichtung der Antennenplatine Richtung Mainpflingen/Frankfurt.
    Gruß Günni

  37. manfred deffner Says:

    Hallo
    Habe 2 von diesen Uhren.
    Es gab damals kein Schaltbild.
    Habe aber einiges ueber die Technik herausgefunden.
    Wenn sie nicht mehr startet, liegt es an der Resetkombination. Elko unten an der CPU (47 uF) austauschen ! Versorgungsspannung soll 11 … 14 Volt betragen.
    Gruesse M.D.

  38. manfred deffner Says:

    Hallo
    Habe 2 von diesen Uhren.
    Es gab damals kein Schaltbild.
    Habe aber einiges ueber die Technik herausgefunden.
    Wenn sie nicht mehr startet, liegt es an der Resetkombination. Elko unten an der CPU (47 uF) austauschen ! Versorgungsspannung soll 11 … 14 Volt betragen.
    Finde das Design der Uhr im Rauchglasgehaeuse mit den roten Leuchtziffern reizvoller als die neumodischen fahlen gruenlichen oder
    grauehn LCD-Displays !

    Gruesse M.D.

  39. Thomas Hoffmann Says:

    Hallo Ralph,

    wenn alle Dezimalpunkte im Datum leuchten, signalisiert die Uhr mangelnde Zeitsynchronisation und läuft mit dem internen Quarz. Sobald wieder korrekte Zeitsignale empfangen werden, verschwinden die überflüssigen Punkte wieder.

    Gruß
    Thomas

  40. Ralph Eitner Says:

    hallo fans, vielen dank erst einmal an günni und thomas. mittlerweile habe ich in meiner eg-wohnung endlich eine stelle gefunden, wo ich das dcf-signal sauber empfange. die dezi-punkte leuchten nur noch selten alle zusammen und die uhr läuft prima. gruß aus dem (jetzt) sonnigen schönen berlin – ralph

  41. Pasadena Says:

    Hallo Fan-Gemeinde,
    Auch ich habe so eine Uhr seit 25 Jahren im Betrieb. Nun will sie nicht mehr, so wie hier schon beschrieben: Es erscheint ASC-77, die Diode blinkt, aber es erfolgt keine Synchronisierung.

    Zwei Elkos habe ich schon gewechselt, einmal Netzteil (2200uF) und dann den 100er am EmpfangsIC.

    ER will aber immer noch nicht. Wenn die Diode blinkt, müßte er doch ausreichendes Signal haben, oder? Jede andere “moderne” Uhr reagiert an der gleichen Stelle sofort und hat nach spätestens einer Minute das Signal.

    Meine ASC-77 hatte es spätestens nach 2 Minuten.

    Was kann ich denn noch prüfen, bzw. ersetzen? Würde sie gerne wieder zum laufen bringen, bevor sie in die Tonne kommt…

    Pasadena

  42. PWW Says:

    Hallo Pasadena,
    wenn das DCF-Signal wirklich in Ordnung ist (also 59 mal blinken mit 0,1 oder 0,2 Sekunden Breite und dann Pause vor Begin der neuen Minute) dann solltest Du mal das IC 74LS125 überprüfen.
    - reagiert es noch auf die MODE- und die SET-Taste (Pin5)?
    - läuft der Segment-Test noch (Testpunkt Pin 9 kurz gegen Masse halten)
    - liegen die 1,2kHz an Pin 12 (Wichtig für die Erkennung der Pulsbreite des DCF-Signals)

    Für die Tonne ist die Uhr allemal zu schade, in der Fan-Gemeinde wirst Du auch für die defekte Uhr noch einen dankbaren Abnehmer finden.

    Vorsicht beim Auslöten des ICs, Auslötwerkzeug verwenden. Neue ICs immer mit Sockel einbauen.
    ;-)
    Viel Erfolg und
    viele Grüße aus Köln von
    PWW

  43. Pasadena Says:

    Hi PWW,

    Danke für deine Infos. Ja, sie ist wirklich zu schade, da sie mir doch 25 Jahre lang angezeigt hat, wie spät es ist.

    Der Sekundentakt ist da, 59 mal dann einmal Pause.

    Die Mode und SET Tasten reagieren wohl noch, jedenfalls ändert sich die Anzeige, wenn ich darauf drücke. Damit kann ich ja einstellen, ob ich noch die Wochentagsanzeige haben will und Weckzeiten kann ich damit auch einstellen.

    Ist das IC dann ok?

    Testpunkt 9 gegen Masse und die 1,2 Khz probiere ich nochmal. Dann weiss ich auch nicht mehr weiter und jemand anderes kann sein Glück versuchen. Ich melde mich nochmal.

    Pasadena

  44. Pasadena Says:

    Also….
    Segmenttest funktioniert einwandfrei, 1,2Khz sind vorhanden. Leuchtdiode leuchtet für meine Begriffe schön regelmäßig. Ich würde auch behauptet, das das Signal einwandfrei da ist, aber….

    Sie schaltet nicht um, es bleibt immer ACS-77 stehen, keine Uhrzeit.

    Frust…ich mag nicht mehr. Willst du sie haben? Oder hast du noch einen Tipp?

    Pasadena

  45. PWW Says:

    Hallo Pasadena,
    Du kriegst das schon hin.
    Die Uhr wird Dir auch in den nächsten 25 Jahren anzeigen was die Stunde geschlagen hat, die mach halt nur mal ’ne Pause.
    8-)
    Ob das IC (74LS125) ok ist wissen wir jetzt noch nicht, zumindest sind zwei der vier Tri-State-Buffer und die Ansteuerung über das OR-Gatter in Ordnung.
    Wenn das DCF-Signal auch an Pin 2 noch anliegt (macht ja einen langen Weg von ganz rechts nach ganz links auf der Platine), würde ich jetzt das IC tauschen.
    Doch ich bin noch skeptisch, Du schreibst die LED leuchtet schön regelmäßig. Du solltest schon den Unterschied in der Leuchtdauer optisch erkennen können, denn darin verbirgt sich binär die Zeitinformation. Siehe:
    http://de.wikipedia.org/wiki/DCF77#Zeitinformation

    Vielleicht hast Du ja die Möglichkeit, das DCF-Signal an Pin 2 mit einem Speicheroszilloskop näher zu betrachten.
    Sollte das Signal nicht der Konvention entsprechen, geht die Suche im Analogteil weiter. Hier würde ich dann mal die drei Elektrolytkondensatoren im Demodulator (3 x 1N4148) untersuchen (Thema: Kapazitätsverlust durch Austrocknung nach 25 Jahren).
    (Ach, da fehlt ein Wert im Schaltplan, wird wohl ein 1uF/63V sein.)

    Vorsicht; beim Ausbau des ICs die doppelseitige, durchkontaktierte Platine nicht beschädigen. Da das IC nicht viel kostet, kann man es beim Ausbau ruhig zerstören. Also mit einem kleinen Seitenschneider alle Pins abknipsen und diese dann einzeln auslöten. Danach mit einer Entlötpumpe alle Bohrungen sauber abpumpen und neues IC, ggf. mit Sockel, einbauen.

    In Erwartung einer Erfolgsmeldung und
    mit vorzüglichen Grüßen heute
    aus dem oberbergischen Gummersbach
    PWW

  46. Pasadena Says:

    Kannst du mir noch sagen, wo der Unterschied der ICs ist?

    Eingebaut ist ein 74LS125AN, ich habe noch einen 74LS125N liegen, geht der auch? Bei Conrad gibt es beide nicht, nur einen A oder DIP.

    Das Signal liegt übrigens an am Pin 2, ein Speicher Oszi habe ich nicht, nur ein kleineres, einfaches, das kann zwar auch speichern, aber nur die Ansicht, d.h. ich kann das Signal aus dem Speicher nicht weiter auflösen. Von daher kann ich nicht sagen, ob das Signal vollständig ist, die Sekundentakte sind jedenfalls schön rechteckig, manchmal kommen da noch dichtere Signale, die krieg ich mit meinem Oszi aber nicht aufgelöst, weil sie zu kurz sind, könnten aber auch Prellungen vom messen sein.

    Bis du mir antwortest, schaue ich mir mal die Elkos im Analogteil an, ist erstmal einfacher, wie das IC ausbauen.

    Pasadena

  47. Pasadena Says:

    Yiepiiiiiiii!!!! Sie läuft wieder!
    Es war einer der zwei 1uF Elkos im Demodulator, wie du schon vermutet hast, einer hatte keine Kapazität mehr.

    Nun läuft sie wieder, wie am ersten Tag.
    Auf die nächsten 25 Jahre!

    Liebe Grüße aus dem bergischen Land

    Pasadena

  48. PWW Says:

    Hallo Pasadena,
    jetzt blinkt sie auch nicht mehr so gleichmäßig, oder?
    Damit sind meine Chancen billig an eine ACS-77 zu kommen wohl auf Null gesunken.
    :-(
    Das IC hättest Du verwenden können, habe da noch nie drauf geachtet und es hat trotzdem immer funktioniert. Was die Buchstaben bedeuten weiß ich allerdings auch nicht, vermute es hat etwas mit dem Produktionsverfahren oder der Serie zu tun. Sollte jemand mitlesen der es weiß, so möge er es kurz hier posten. Buchstaben vor der Typenbezeichnung weisen auf den Hersteller hin (z.B. SN= Texas Instruments; HD= Hitachi; M= Mitsubishi …). Die Bezeichnung DIP oder DIL steht für „Dual Inline Package“ oder „Dual InLine“ und meint beides das Gleiche, nämlich die Gehäuseform mit zwei Reihen Pins.

    Viele Grüße aus Köln
    PWW

  49. Pasadena Says:

    Hallo PWW,

    Das blinken hat sich, augenscheinlich, nicht verändert, ich erkenne immer noch ein schönes gleichmäßiges blinken, die Uhr verliert den Tag über fast nie den Kontakt (erkennt man ja an der Punktreihe hinter jeder Ziffer), d.h. sie hat einwandfreien Empfang, spätestens 2 Minuten nach dem Einschalten ist die Zeit da, so wie in den ersten Tagen!

    Viele Grüße aus Wuppertal
    Pasadena

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